Die passende Bau­finanzierung finden

Eigenkapital, Darlehens­­summe, Zinsbindung – Baufinanzierungen setzen sich wie Puzzle aus mehreren Teilen zusammen. Deshalb ist es wichtig, einen genauen Plan für den Baukredit aufzustellen, der Ihre Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt.

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Baufinanzierung gut geplant

Diese Aspekte gilt es zu beachten

Vermögen anlegen
  • Ist Ihr regelmäßiges Einkommen über den Finanzierungs­­zeitraum ausreichend, um eine Finanzierungs­­belastung und die Nebenkosten tragen zu können?
  • Können Sie Eigenkapital einbringen und wenn ja, wie viel? Denn: Je höher das Eigenkapital, desto niedriger können die Zinsen für das Darlehen ausfallen.
  • Wie ist der Zustand der gewünschten Immobilie? Welche Kosten fallen für den Unterhalt an?
  • Bedenken Sie: Je länger die Zinsbindung, desto höher ist der Zinssatz. Ein niedrigerer Zinssatz lässt sich nur für eine kürzere Zinsbindung vereinbaren.    
  • Passt eine staatliche Förderung zu Ihrem Vorhaben?

Kostenloser Baufinanzierungs­rechner

Richtig kalkulieren

Mit dem kostenfreien Baufinanzierungs­­rechner1 können Sie schnell und einfach berechnen, wie hoch die Kosten für Ihre Traumimmobilie ungefähr sein könnten.

Die verwandten Berechnungsparameter basieren aber auf den gleichen Annahmen, die dem nachfolgenden repräsentativen Beispiel i. S. d. § 6a Abs. 4 PAngV zu Grunde gelegt sind.

Repräsentative Beispielberechnung unter folgenden Annahmen und Details:

  • Nettodarlehensbetrag von 100.000 Euro mit einer Auszahlung zu 100 %, bis 60 % des Beleihungswertes (maximale Kreditobergrenze bwz. nachhaltiger Wert des Objektes, der festgelegt ist durch interne und gesetzliche Vorschriften).
  • Es handelt sich um eine erstrangige, grundpfandrechtliche Baufinanzierung.
  • Kauf einer Ihnen bekannte Immobilie ohne Vermittlungskosten, eigengenutzte und  wohnwirtschaftliche Verwendung (keine Gewerbeimmobilie).
  • Finanzierung einer Immobilie im Postleitzahlengebiet 85xxx.
  • Zugrunde liegt eine einwandfreie Bonität mit gesichertem Einkommen aus ungekündigtem Arbeitsverhältnis.
  • Gebühren, Auslagen und sonstige Kosten, die im Zusammenhang mit dem Verbraucherdarlehensvertrag anfallen und von Ihnen zu tragen sind, erhöhen die Gesamtkosten und somit den effektiven Jahreszins. Diese Kosten müssen uns als Darlehensgeber bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses bzw. der Gesamtkosten bekannt sein.


In die Gesamtkosten einbezogene weitere Kosten sind Folgende:

  • zu entrichtende Zinsen
  • Kosten für Kontoeröffnung und Kontoführung: 0,00 Euro
  • Kosten für die Verwendung eines Zahlungsmittels: 0,00 Euro
  • Kosten für Zahlungsgeschäfte: 0,00 Euro
  • Kosten für die Immobilienbewertung: 0,00 Euro
  • Kosten für Lebensversicherung oder Rentenversicherung inkl. Abschluss- und Verwaltungskosten: 0,00 Euro
  • Es besteht keine Verpflichtung zum Abschluss eines Versicherungsvertrags / einer Mitgliedschaft.
  • Kosten für die Eintragung der Sicherheit ins Grundbuch

 

Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie je nach Ihrem Vorhaben unter dem Punkt "Kaufpreis gesamt" auch die Kosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten, ggf. Maklercourtage etc. hinzurechnen. Kosten, die uns als Darlehensgeber noch nicht bekannt sind, sind in der Musterberechnung demzufolge nicht berücksichtigt.

Die Angabe des "effektiven Jahreszinses" lt. PAngV (Preisangabenverordnung) bezieht sich auf 2 % jährliche Tilgung (zzgl. ersparter Zinsen).

Zinsbindung Nettodarlehensbetrag Gebundener Sollzins p.a. Jährlicher Effektivzins
5 Jahre 100.000 EUR 1,00 %2 1,04 %
8 Jahre 100.000 EUR 1,00 %2 1,04 %
10 Jahre 100.000 EUR 1,00 %2 1,04 %

Repräsentative Beispielberechnung unter oben genannten Angaben

Unsere Kondition für erstrangig, grundpfandrechtlich abgesicherte Baufinanzierungen für einen Nettodarlehensbetrag von z.B. 100.000 Euro würde bei einer Laufzeit von 41 Jahren und 6 Monaten und einem gebundenen Sollzinssatz von 1,00 %2 p.a. und einer Bereitstellungsprovision ab dem 7. Monat von 0,25 % pro Monat ein effektiver Jahreszins von 1,04 % p.a. errechnet werden. Zinsbindung: 10 Jahre, anfängliche jährliche Tilgung 2 %, monatliche Annuitätenrate: 250,00 Euro, Auszahlung zu 100 %, bis 60 % Beleihungswert (maximale Kreditobergrenze bzw. nachhaltiger Wert des Objektes, der festgelegt ist durch interne und gesetzliche Vorschriften).

Repräsentatives Beispiel nach § 6a Abs. 4 PAngV

Darlehensgeber Raiffeisenbank im Donautal eG, Ettinger Straße 3, 85080 Gaimersheim
Kosten der Immobilie 500.000 EUR
Nettodarlehensbetrag 100.000 EUR
Restschuld zum Ende der Sollzinsbindung 80.991,04 EUR
Gebundener Sollzinssatz 1,00 %2 p. a.
Effektiver Jahreszins 1,04 % p. a.
Anfängliche jährliche Tilgung 2 %
Höhe der Rate für die Dauer der Sollzinsbindung 250,00 EUR
Gesamte Anzahl der Raten 486
Auszahlung (in einer Summe) 100 % (kein Disagio)
Dauer Sollzinsbindung 10 Jahre
Laufzeit bis zur vollständigen Rückzahlung 41 Jahre, 6 Monate
Bereitstellungsprovision ab dem 7. Monat 0,25 % pro Monat
Sicherheit für Finanzierung erstrangige (Buch-)Grundschuld
Kosten der Grundbucheintragung 273,00 EUR
Vom Verbraucher zu zahlender Gesamtbetrag 123.122,96 EUR

Stand: 09.09.2020, Bonität vorausgesetzt.

Der Verbraucher­­darlehensvertrag wird durch ein Grundpfandrecht oder eine Reallast besichert.

Mögliche Wechselkurs­­schwankungen könnten sich bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen in Fremdwährung auf die Höhe des vom Verbraucher zu zahlenden Gesamtbetrags auswirken.

Produkte für Ihren Baukredit

Baufinanzierung

Annuitätendarlehen

Die Planungssicherheit durch gleichbleibende Raten und die Absicherung gegen steigende Zinsen macht Annuitäten­­darlehen beliebt.

Baufinanzierung

Forwarddarlehen

Endet die Zinsbindung der Immobilien­finanzierung erst in einiger Zeit, das aktuelle Zinsniveau soll für Ihren Anschlusskredit aber bereits heute sicher sein, dann empfiehlt sich ein Forwarddarlehen.

Baufinanzierung

KfW-Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Sie bei Investitionen in Wohnimmobilien. Gefördert werden beispielsweise Sanierungen nach energetischen Standards, oder Umstellungen der Heizungs­­anlage auf erneuerbare Energien.  

Baufinanzierung

Zinszahlungsdarlehen

Nur der Sollzins wird gezahlt, die Tilgung wird bis zum Laufzeit­ende ausgesetzt. Mit einem Anspar­produkt sparen Sie Geld für die Tilgung, mit dem der Kredit schließlich getilgt wird.

Produkte für Ihren Baukredit

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Annuitäten­darlehen

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Endet die Zinsbindung der Immobilien­­finanzierung erst in einiger Zeit, das aktuelle Zinsniveau soll für Ihren Anschluss­kredit aber bereits heute sicher sein, dann empfiehlt sich ein Forward­darlehen.

Baufinanzierung

KfW-Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Sie bei Investitionen in Wohn­immobilien. Gefördert werden beispielsweise Sanierungen nach energetischen Standards, oder Umstellungen der Heizungs­­anlage auf erneuerbare Energien. 

Baufinanzierung

Zinszahlungs­darlehen

Nur der Sollzins wird gezahlt, die Tilgung wird bis zum Lauf­zeit­ende ausgesetzt. Mit einem Anspar­produkt sparen Sie Geld für die Tilgung, mit dem der Kredit schließlich getilgt wird.

FAQ Baufinanzierung

Baufinanzierung ohne Eigenkapital?

Eine Haus­finanzierung ohne Eigen­kapital ist grundsätzlich möglich, wenn Sie über ein stabiles Einkommen verfügen. Allerdings ist eine 100-Prozent-­Finanzierung auch mit hohen Risiken verbunden. Dadurch können die veranschlagten Zinsen höher ausfallen. Zudem werden die entstehenden Nebenkosten nicht durch den Baukredit gedeckt.

Wie setzt sich die Rate zusammen?

In der Regel wird bei Immobilien­finanzierungen mit dem Kreditgeber eine monatliche Rate vereinbart. Diese setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungs­teil zusammen. Diese Rate wird „Annuität“ genannt.

Nehmen Sie zum Beispiel ein Bau­darlehen in Höhe von 100.000 Euro auf und gehen von einem fest­geschriebenen Zins von 2,5 Prozent und einem Tilgungssatz von 2 Prozent aus, ergibt dies für Sie eine monatliche Rück­zahlungsrate von 375 Euro. Bei dieser Ratenhöhe wäre das Darlehen nach 31 Jahren rechnerisch abgezahlt. Zahlen Sie Ihren Hauskredit in höheren Raten zurück, verkürzt sich der Zeitraum.

Da die Kreditzinsen aktuell sehr niedrig sind, empfiehlt es sich den Tilgungs­satz so hoch wie möglich anzusetzen.

Zinsbindung, was ist das?

Bei Bau­finanzierungen wird mit dem Kreditgeber ein fester Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit vereinbart. Diese Laufzeit nennt sich Zinsbindungs­dauer. Wenn der Baukredit nach dieser Laufzeit noch nicht getilgt ist, entsteht ein sogenanntes Rest­darlehen. Hierfür müssen Sie eine neue Vereinbarung treffen, da die Zins­bindung abgelaufen ist.

In der Regel beträgt die Zinsbindungs­dauer zehn bis 15 Jahre. Allerdings sind nur die wenigsten Hauskredite nach dieser Zeit vollständig getilgt. In Zeiten niedriger Zinsen kann es deshalb sinnvoll sein, sich schon bei Abschluss des ersten Kredits mit dem Abschluss eines Bauspar­vertrages   niedrige Zinsen für die Zukunft zu sichern. Denn niemand kann voraussagen, wie sich Zinsen in einem Zeitraum von zehn Jahren entwickeln.

 

 

Eigenkapital, wie viel brauche ich?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigen­kapital Sie einbringen, desto günstiger kann die Haus­finanzierung gestaltet werden. Wie viel Eigenkapital bei Ihrer Finanz­ierung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Berater bei der Raiffeisenbank im Donautal eG. Mit Ihnen gemeinsam stellt er eine für Sie und Ihr Vorhaben passende Immobilien­finanzierung auf.

Kaufnebenkosten, was ist das?

Neben dem Kauf­preis für die Immobilie entstehen durch den Kauf weitere Kosten, wie zum Beispiel Notargebühren, die Grunderwerbsteuer oder eine Makler­provision. Diese sollten in der Finanzierungs­summe berücksichtigt werden.

Häufige Fragen zur Baufinanzierung

Wie funktioniert eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital?

Eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital ist grundsätzlich möglich, wenn Sie über ein stabiles Einkommen verfügen. Allerdings ist eine 100-Prozent-Finanzierung auch mit hohen Risiken verbunden. Dadurch können die veranschlagten Zinsen höher ausfallen. Zudem werden die entstehenden Nebenkosten nicht durch den Baukredit gedeckt.

Wie setzt sich die monatliche Rate von Baufinanzierungen zusammen?

In der Regel wird bei Immobilienfinanzierungen mit dem Kreditgeber eine monatliche Rate vereinbart. Diese setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsteil zusammen. Diese Rate wird "Annuität" genannt.

Nehmen Sie zum Beispiel ein Baudarlehen in Höhe von 100.000 Euro auf und gehen von einem festgeschriebenen Zins von 2,5 Prozent und einem Tilgungssatz von 2 Prozent aus, ergibt dies für Sie eine monatliche Rückzahlungsrate von 375 Euro. Bei dieser Ratenhöhe wäre das Darlehen nach 31 Jahren rechnerisch abgezahlt. Zahlen Sie Ihren Hauskredit in höheren Raten zurück, verkürzt sich der Zeitraum.

Da die Kreditzinsen aktuell sehr niedrig sind, empfiehlt es sich, den Tilgungssatz so hoch wie möglich anzusetzen.

Was muss ich über Zinsbindung wissen?

Bei Baufinanzierungen wird mit dem Kreditgeber ein fester Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit vereinbart. Diese Laufzeit nennt sich Zinsbindungsdauer. Wenn der Baukredit nach dieser Laufzeit noch nicht getilgt ist, entsteht ein sogenanntes Restdarlehen. Hierfür müssen Sie eine neue Vereinbarung treffen, da die Zinsbindung abgelaufen ist.

In der Regel beträgt die Zinsbindungsdauer zehn bis 15 Jahre. Allerdings sind nur die wenigsten Hauskredite nach dieser Zeit vollständig getilgt. In Zeiten niedriger Zinsen kann es deshalb sinnvoll sein, sich schon bei Abschluss des ersten Kredits mit dem Abschluss eines Bausparvertrages niedrige Zinsen für die Zukunft zu sichern. Denn niemand kann voraussagen, wie sich Zinsen in einem Zeitraum von zehn Jahren entwickeln.

Wie viel Eigenkapital benötige ich für ein Baudarlehen?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto günstiger kann die Hausfinanzierung gestaltet werden. Wie viel Eigenkapital bei Ihrer Finanzierung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Berater bei der Raiffeisenbank im Donautal eG. Mit Ihnen gemeinsam stellt er eine für Sie und Ihr Vorhaben passende Immobilienfinanzierung auf.

Was muss ich über Kaufnebenkosten wissen?

Neben dem Kaufpreis für die Immobilie entstehen durch den Kauf weitere Kosten, wie zum Beispiel Notargebühren, die Grunderwerbsteuer oder eine Maklerprovision. Diese sollten in der Finanzierungssumme berücksichtigt werden.

Welche Unterlagen benötige ich für ein Finanzierungsgespräch?

Es ist für alle Beteiligten immer einfacher, wenn Sie bereits alle notwendigen Unterlagen zusammengestellt haben. Idealerweise haben Sie von den folgenden Unterlagen bereits Kopien erstellt, die Sie Ihrem Berater aushändigen können.

  • Kopie des Kaufvertrags (falls schon möglich) und Angaben zum Objekt
  • Grundbuchauszug, Verkehrswertschätzung, Lageplan
  • Baugenehmigung, Baupläne und -beschreibung, Verträge mit Architekten bzw. Handwerkern etc.
  • Fotos vom Objekt
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Die letzten drei Gehaltsabrechnungen
  • Die letzte vorliegende Steuererklärung bzw. den letzten vorliegenden Steuerbescheid
  • Eigenmittelnachweis bzw. Vermögensaufstellung, zum Beispiel durch Selbstauskunft, Kontoauszüge etc.
  • Nachweis von Versicherungen
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1 Der Baufinanzierungsrechner ist lediglich ein Beratungsangebot Ihrer Raiffeisenbank im Donautal eG, Ettinger Straße 3, 85080 Gaimersheim, mit dem Sie sich einen ersten Eindruck zu den Kosten einer Immobilienfinanzierung verschaffen können. Er beinhaltet kein konkretes Produktangebot.
2 Bei einem angenommenen Beleihungsauslauf bis 60 %. Höhere Beleihungsausläufe können zu Zinsaufschlägen führen. Eine kürzere Laufzeit und ein niedrigerer Beleihungsauslauf können zu Zinsabschlägen führen.